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Augensalbe

Augensalbe

Eine Augensalbe ist zwar in der heute erhältlichen Form ein modernes Produkt der Pharmaindustrie, Augensalbe hat es jedoch auch schon vor 2000 Jahren gegeben. Wie der Fund in einem antiken Schiffwrack zeigt, wurde auch schon damals Medizin für Erkrankungen am Auge verwendet. Heute ist unter dem Begriff Augensalbe eine spezielle Arznei zur Anwendung direkt im Auge zu verstehen, die auf verschiedenen Grundlagen angefertigt wird. Das sind wasserfreie Kohlenwasserstoffsysteme wie beispielsweise Vaseline oder Paraffin. Dort hinein werden dann die gewünschten Wirkstoffe gegeben, das können Cortisone oder auch ein Antibiotikum sein, manchmal aber auch nur pflegende Substanzen und Vitamine.

Bei welchen Erkrankungen?

Im Gegensatz zu Augentropfen haben Augensalben eine spezifische Wirkung, die im Moment der Applikation beabsichtigt ist. Der gröbste Unterschied besteht sicherlich darin, dass Augentropfen zu jeder Zeit angewendet werden können, ohne die Sehleistung länger zu beeinträchtigen. Das ist bei Augensalbe anders, sie hinterlässt einen Film auf dem Auge und setzt die Sehfähigkeit für eine Weile herab. Das ist durchaus so gewollt, damit die Wirkstoffe, die in der Salbe enthalten sind,  langsam ihre Wirkung und vor allem länger anhaltend abgeben können. Augensalben werden deshalb bevorzugt am Abend verwendet, kurz vor dem Zubettgehen ist die beste Zeit. Dann kann das Mittel in aller Ruhe einwirken und wird nicht als störend empfunden. Augensalben können zu vielen Beschwerden und Erkrankungen angewendet werden. In den meisten Fällen werden damit Erkrankungen an der Hornhaut oder an der Bindehaut des Auges behandelt. Auch trockene Augen können mit einer speziellen Salbe behandelt werden. Häufig wird Augensalbe auch nach operativen Lasereingriffen am Auge verordnet, wo sie dann besondere pflegende Eigenschaften einsetzen.

Die richtige Anwendung

Augensalbe sollte genauso wie Augentropfen stets unter besonderer Sorgfalt angewendet werden. Dabei ist es vor allem sehr wichtig, nicht mit der Tubenspitze das Auge oder die Finger zu berühren. Gerade bei der Medikation am Auge ist größtmögliche Sauberkeit sehr wichtig. Außerdem soll so verhindert werden, dass Keime von einem Auge auf das andere Auge übertragen werden, besonders wichtig bei bakterieller Bindehautentzündung. Aus diesem Grund sind die Portionsgrößen für Augenmedikamente sehr klein gehalten, sie sollen nicht für später oder für einen anderen Patienten verwahrt werden, um die Übertragung von Krankheitskeimen zu vermeiden.

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