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Bildschirmarbeit

Bildschirmarbeit

Der moderne Angestellte im Büro verbringt heute den größten Teil des Tages vor dem Computerbildschirm am Schreibtisch – und geht anschließend nach Hause um den Abend möglicherweise an einem anderen Computerbildschirm beim Spielen oder Internet surfen zu verbringen. Die Augen leiden derweil stark unter der einseitigen Belastung und die Zahl der Menschen, die unter trockenen Augen leiden, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Ermüdung der Augen zieht zudem weitere gesundheitliche Folgen wie Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit oder eine frühe abendliche Müdigkeit nach sich. Lässt sich die Bildschirmarbeit nicht reduzieren, sollten Büroangestellte daher einige wichtige Vorbeugungsmaßnahmen beachten um die Augen zu entlasten.

Der richtige Arbeitsplatz im Büro

Der Arbeitsplatz selbst hat großen Einfluss darauf, wie stark die Augen belastet werden. So sollte der Bildschirm stets quer zum Fenster stehen, denn wenn das direkte Sonnenlicht von hinten auf den Bildschirm fällt, fällt das Lesen der Texte noch schwerer. Sitzt der Mitarbeiter mit Blick aus dem Fenster, mag dies als entspannend empfunden werden, doch die Augen werden durch den ständigen Kontrast zwischen dem Bildschirm und den Blick auf das helle Tageslicht draußen stark beansprucht. Wichtig ist auch, dass keine künstliche Beleuchtung auf den Bildschirm fällt, zum Beispiel die Schreibtischlampe oder das Deckenlicht, denn diese führen zu Spiegelungen und Reflexionen, die die Augen strapazieren. Die Entfernung zwischen Augen und Bildschirm sollte etwa 50 bis 80 Zentimeter betragen und der Blick bei der Arbeit etwas gesenkt sein. Steht der Bildschirm zu hoch, kommt es leicht zu Verspannungen im Nacken.

Öfter Pause machen

Um die Augen zu entlasten, sollte möglichst oft Pause vom Bildschirm gemacht werden, am besten in Kombination mit körperlicher Bewegung. So können Telefonate im Stehen oder im Gehen geführt werden und statt den Kollegen per Instant Messenger am Bildschirm zu kontaktieren, sollte er lieber persönlich nebenan aufgesucht werden.

Gibt es keinen Anlass aufzustehen, kann die Pause auch einfach darin bestehen, die Augen eine Weile zu schließen oder durch das Zimmer schweifen zu lassen. Wer die Pausen derzeit am liebsten nutzt um privat im Internet zu surfen und bei Facebook und Twitter vorbeizuschauen, sollte lieber einen Spaziergang an der frischen Luft machen oder zu gedrucktem Papier zum Lesen greifen.

Abends weg vom Bildschirm

Gerade wenn auf der Arbeit die private Internetnutzung verboten ist, lockt das Internet abends zuhause umso mehr. Dennoch sollte schon den Augen zuliebe abends öfter mal auf den Bildschirm verzichtet werden – auch hier ist Bewegung eine gute Option oder ein Hobby wie Basteln, Lesen oder Malen. Und manchmal ist das persönliche Treffen mit einem Freund auf ein Bier oder ein gemeinsames Abendessen noch immer viel schöner als ein langer Chat im Internet.

 

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